Erfahrung seit 1983
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig (OPS 8-918).
Finden Sie Ihre Schmerzdiagnose selbst
SCHAMBEINSCHMERZEN
chronische
Schmerzen im Schambein
Schambeinschmerzen können durch verschiedene Störungen / Krankheiten verursacht werden. Die häufigsten sind:
Zu den Einzelnen Krankheitsbildern
Die Therapie dieser
Schambeinschmerzen (2+3+4) besteht in großzügigen, wiederholten
Bupivacain-Infiltrationen im Schambein
- bzw. Symphysenbereich. Darüber hinaus
kann die
Magnetfeldtherapie (pulsierende
Signaltherapie) versucht werden.
In seltenen Fällen sind die ausstrahlenden
Schmerzen im Rahmen
des Symphysensyndroms damit nicht beherrschbar, so daß dann als nächst höhere
Therapiestufe die
kontinuierliche epidurale Blockade mit Katheter in Frage kommt.
Ist nur ein Schambein (links oder rechts der Symphyse), so kann auch eine
gleichseitige
kontinuierliche Blockade* des Plexus lumbalis mittels. N. femoralis-Katheter
über 10-14 Tage durchgeführt werden.
Die
therapeutische
Lokalanästhesie
(= Behandlung mit
einem örtlichen
Betäubungsmittel)
führt neben der gewünschten Unterbrechung der Schmerzreizleitung
zu einer örtlichen
Sympathikolyse
(= Weitstellung der
Blutgefäße und dadurch erhebliche Verbesserung der Durchblutung),
die u.a. jeder entzündlicher Schmerzursache kausal
(= ursächlich, auf die Ursache
gerichtet) entgegenwirkt. Da auch die
sog. lang wirkenden
Lokalanästhetika
nach etwa 4-5 Stunden abgebaut und damit unwirksam werden, müssen die
Injektionen (=
Einspritzungen) möglichst engmaschig
wiederholt werden, so. z. B. zwei mal täglich, auch an Wochenenden, was aber nur
im Rahmen einer
stationären Schmerztherapie
realisierbar ist. Optimal ist diese
spezielle Schmerztherapie
bei Anwendung der Kathetertechnik*
(= vorübergehend eingepflanzter, dünner Kunststoffschlauch).
*
Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird vorübergehend (2-3 Wochen) ein
dünner Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muss also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel)
völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung der
Lokalanästhetika durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe
angeschlossen werden. Das
örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die
grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung),
damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive,
längerfristige Blockadebehandlung auch das sog.
Schmerzgedächtnis zu löschen.
Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben
seit dem 1.4.2007 alle Versicherte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen
Krankenkasse einen
Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation
und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst
aussuchen. Quelle:
Web-Seite der
Bundesregierung und
Brief
des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als
Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen.
Zu diesem
Wahlrecht gibt es mittlerweile auch einUrteil des hessischen
Landessozialgerichts (Az.: L 1 KR
2/05): Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen
Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet,
die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu
berücksichtigen.
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Aktualisiert: >14.11..2008</> kusb&
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